Direkt zum Inhalt

Industrieller Abbruch

Der fachgerechte Rückbau komplexer Industrieanlagen unter besonderen Sicherheits- und Umweltauflagen. Im Gegensatz zum konventionellen Abbruch erfordert der industrielle Abbruch spezialisierte Expertise, da häufig mit kontaminierten Materialien, sensiblen Anlagenteilen oder erhöhten Sicherheitsrisiken gearbeitet werden muss.

Definition & Kontext

Im Gegensatz zum konventionellen Abbruch erfordert der industrielle Abbruch spezialisierte Expertise, da häufig mit kontaminierten Materialien, sensiblen Anlagenteilen oder erhöhten Sicherheitsrisiken gearbeitet werden muss.

Als ältestes Unternehmen im Verbund verfügt Westschrott über jahrzehntelange Erfahrung im industriellen Abbruch für anspruchsvolle Branchen wie die Kernkraft-, Energie-, Chemie- und Montanindustrie. Unsere Abbruchprojekte werden nach strengen Sicherheitsprotokollen durchgeführt und berücksichtigen alle gesetzlichen Vorgaben sowie branchenspezifische Anforderungen.

Der Prozess umfasst die Planung, Genehmigung, Demontage, fachgerechte Entsorgung und abschließende Dokumentation. Dabei arbeiten wir eng mit Behörden, Gutachtern und unseren Auftraggebern zusammen, um einen reibungslosen und termingerechten Projektverlauf sicherzustellen.

Spezialisiert für ihre Branche

Jetzt mehr über unsere Spezialgebiete und Expertise erfahren.

FAQ

Industrielle Abbruchvorhaben erfordern in der Regel eine Abbruchgenehmigung nach Landesbauordnung. Je nach Anlagentyp und Kontaminationsgrad können zusätzliche Genehmigungen nach BImSchG, WHG oder StrlSchV notwendig sein. Wir übernehmen die Beantragung aller erforderlichen Genehmigungen und koordinieren die Abstimmung mit Behörden und Sachverständigen.

Die Projektdauer variiert stark je nach Größe, Komplexität und Kontaminationsgrad der Anlage. Kleinere Abbruchprojekte können innerhalb weniger Wochen realisiert werden, während der Rückbau großer Industriekomplexe mehrere Monate bis Jahre in Anspruch nehmen kann. Nach einer Vor-Ort-Besichtigung erstellen wir einen detaillierten Zeitplan.

Ja, Teilabbrüche bei laufendem Betrieb gehören zu unserer Kernkompetenz. Wir entwickeln Abbruchkonzepte, die einen störungsfreien Weiterbetrieb angrenzender Anlagenteile gewährleisten. Dies erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen, Staubschutz, Erschütterungsmonitoring und enge Abstimmung mit dem Betriebspersonal.

Alle Materialien werden sortenrein getrennt und gemäß den gesetzlichen Vorgaben verwertet oder entsorgt. Metallische Wertstoffe führen wir der Verschrottung zu, kontaminierte Materialien werden fachgerecht dekontaminiert oder als Sonderabfall entsorgt. Sie erhalten eine vollständige Entsorgungsdokumentation mit allen Nachweisen.

Wir arbeiten nach BGR 128 (Kontaminierte Bereiche), TRGS 519 (Asbest), TRGS 521 (Abbruch) sowie nach den Vorgaben der StrlSchV bei kerntechnischen Anlagen. Unsere Mitarbeiter verfügen über alle erforderlichen Fachkundenachweise und werden regelmäßig geschult. Jedes Projekt wird durch einen Sicherheitskoordinator begleitet.

Ja, wir verfügen über die erforderliche Expertise und Zulassungen für Arbeiten in sensiblen Bereichen wie Wasserschutzgebieten. Durch spezielle Schutzmaßnahmen, Bodenabdichtungen und kontinuierliches Monitoring stellen wir sicher, dass keine Gefährdung für Boden und Grundwasser entsteht.

Qualitätssicherung beginnt bei uns mit der detaillierten Planung und Gefährdungsbeurteilung. Während der Durchführung erfolgen regelmäßige Kontrollen durch unsere Bauleiter und externe Sachverständige. Alle Arbeitsschritte werden dokumentiert, und Sie erhalten eine vollständige Projektdokumentation inkl. Abnahmeprotokollen.

Ja, als vielseitiger Industriedienstleister bieten wir alle Leistungen aus einer Hand: vom Abbruch über die Schadstoffsanierung bis zur Bodensanierung und Entsorgung. Dies ermöglicht einen effizienten Projektverlauf ohne Schnittstellenverluste.